Wie Paris mit seinem Autoverkehr fertig werden will
Author: Dennis
Schon allein die ständige Parkplatznot verleidet Fahrzeughaltern die Fahrt durch die französische Hauptstadt. Verkehrsstaus und stundenlange Anfahrtswege sind in Paris die Regel und das Problem, Autolib soll die Lösung heißen. Dabei handelt es sich um das größte Elektroauto-Netzwerk der Welt, das im Jahr 2011 an den Start gehen soll. 3.000 Elektroautos sollen auf mehr als 700 Stationen in Paris verteilt werden. Ein Parkplatz ist an diesen Stationen stets garantiert, die stundenlange Suche nach einer Lücke erübrigt sich für Autofahrer also. Die Kosten für den Abonnenten betragen bezahlbare 15 Euro monatlich, die Nutzung für eine halbe Stunde fünf Euro. Der Unterhalt eines Privatautos dagegen kann jährlich in Paris etwa 7.000 Euro verschlingen. Für den Kunden ergeben sich also klare Vorteile von erschwinglichen Kosten über Ersparnis an Zeit und Nerven bei der Parkplatzsuche bis hin zur Reduzierung des Verkehrschaos, ganz abgesehen von der Eindämmung von Straßenschäden und Umweltverschmutzung. Ermöglicht wird das Projekt durch massive staatliche Förderung. Die zahlreichen Vorteile von Autolib liegen für den Kunden auf der Hand. Einziger Leidtragender ist die Automobilindustrie. |
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