Die A-Klasse soll den Automarkt erobern
Author: Dennis
Die Designer und Ingenieure von Mercedes-Benz wollen die Kompaktklasse ihrer Fahrzeug-Familie revolutionieren. MFA ist dabei die Zauberformel. Sie steht für das Charakteristische der neuen Generation: Modulare Frontantriebsarchitektur. Dabei soll die künftige A-Klasse speziell jüngere Käufer ansprechen, weshalb das Design der neuen Genration deutlich flacher ausfällt. Vorbild für das neue Auto seien, laut Designchef Gordon Wagener, anstatt der vormaligen Vorbilds VW Golf Plus nun der BMW 1er oder Alfa Giulietta. Das Modell erhält kräftig konturierte Flanken, eine sportliche Frontpartie und verliert seinen bisherigen Sandwichboden. In wenigen Wochen soll das Auto auf Messen in New York und Shanghai präsentiert und vorgestellt werden. Darauf wird ebenfalls die sportliche Coupé-Studie „Vision A“ gezeigt werden. Beim Innendesign hat das Team des Interieurdesign-Chefs Hartmut Sinkwitz ebenfalls darauf geachtet, ein jüngeres Publikum anzusprechen. Das Ambiente ist erfrischend und ungewöhnlich bunt und eröffnet viele Möglichkeiten zur individuellen Gestaltung, so Sinkwitz. Das Cockpit verfügt über grob gesteppte Nähte und Sitzmuster, die buntgestreift sind und an Sportschuhe erinnern. Lüftungsdüsen wurden im Turbinen-Design gestaltet und ein frei stehender Monitor beherbergt das Navigationssystem. Was fehlt ist der Mercedes-Stern. Designer Sinkwitz erklärt, warum: "Zu teuer, zu vornehm, da muss ich noch ein paar Jahre warten, bis ich mir den leisten kann", könnten die Gedanken des jüngeren Kunden-Publikums sein. Um dieses nicht zu verschrecken, wird der Stern gegen einen Schriftzug der Autobauer ausgetauscht. Ob er auch beim künftigen Serienauto gestrichen wird, ist noch offen. |
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