Spiderman im Tank
Author: Dennis
Eine Unterart der so genannten Dornfinger-Spinnen, die Yellow Sac Spiders werden für den japanischen Automobilhersteller Mazda zur Plage. Die Spinnenart, die fast in den kompletten USA heimisch ist und auch in Europa Verwandte hat, webt seine Netze gerne in der Entlüftungsleitung des Tanks von Fahrzeugen der Reihe Mazda 6, einem Mittelklassewagen. Die Folge sind Verstopfungen, die wiederum Unterdruck im Tank verursachen und Risse entstehen lassen. Letzten Endes kann Benzin auslaufen, wie erstmalig im Mai 2009 gemeldet wurde. Die Ursache für den Schaden konnten die Mechaniker allerdings damals noch nicht feststellen. Heute ist zwar geklärt, wo die Risse in diesem und anderen Tanks herrührten, warum die Spinnen so gerne im Mazda 6 nisten, ist allerdings nach wie vor ungeklärt. Trotzdem reagiert der Hersteller und ruft allein in den USA 52.000 Fahrzeuge zurück. Nun soll eine Feder die Spinnen davon abhalten, in die Tanks einzudringen und die elektronische Entlüftungssteuerung wurde neu programmiert, um den Unterdruck zu vermeiden. |
Das Automobilmuseum in Abu Dhabi ist ein Museum der Superlative
Author: Dennis
Grelle Farben und beeindruckende Dimensionen erwarten die Besucher im Automobilmuseum des Scheichs von Abu Dhabi, Hamad Bin Hamdan Al Nahyan. Das Museumsgebäude besteht aus einer gigantischen Wellblechpyramide, in der eine der größten Autosammlungen der Welt ausgestellt ist. Dazu gehören Oldtimer wie Benz-Motorwagen oder Cadillacs, zahlreiche Mercedes-Modelle und viele selbst entworfene Bauten. Farbenfroh wurden die S-Klasse Mercedese aus Stuttgart lackiert. Besondere Exoten aus arabischer Sicht befinden sich ebenfalls in der Sammlung: So stehen hier ein komplett unbenutzter Smart, der VW Käfer, der Mini und auch ein Trabi neben US-Fahrzeugen aus den fünfziger und sechziger Jahren, New Yorker Taxis und Geländewagen. Die A-Klasse soll den Automarkt erobern
Author: Dennis
Die Designer und Ingenieure von Mercedes-Benz wollen die Kompaktklasse ihrer Fahrzeug-Familie revolutionieren. MFA ist dabei die Zauberformel. Sie steht für das Charakteristische der neuen Generation: Modulare Frontantriebsarchitektur. Dabei soll die künftige A-Klasse speziell jüngere Käufer ansprechen, weshalb das Design der neuen Genration deutlich flacher ausfällt. Vorbild für das neue Auto seien, laut Designchef Gordon Wagener, anstatt der vormaligen Vorbilds VW Golf Plus nun der BMW 1er oder Alfa Giulietta. Das Modell erhält kräftig konturierte Flanken, eine sportliche Frontpartie und verliert seinen bisherigen Sandwichboden. In wenigen Wochen soll das Auto auf Messen in New York und Shanghai präsentiert und vorgestellt werden. Darauf wird ebenfalls die sportliche Coupé-Studie „Vision A“ gezeigt werden. Beim Innendesign hat das Team des Interieurdesign-Chefs Hartmut Sinkwitz ebenfalls darauf geachtet, ein jüngeres Publikum anzusprechen. Das Ambiente ist erfrischend und ungewöhnlich bunt und eröffnet viele Möglichkeiten zur individuellen Gestaltung, so Sinkwitz. Das Cockpit verfügt über grob gesteppte Nähte und Sitzmuster, die buntgestreift sind und an Sportschuhe erinnern. Lüftungsdüsen wurden im Turbinen-Design gestaltet und ein frei stehender Monitor beherbergt das Navigationssystem. Was fehlt ist der Mercedes-Stern. Designer Sinkwitz erklärt, warum: "Zu teuer, zu vornehm, da muss ich noch ein paar Jahre warten, bis ich mir den leisten kann", könnten die Gedanken des jüngeren Kunden-Publikums sein. Um dieses nicht zu verschrecken, wird der Stern gegen einen Schriftzug der Autobauer ausgetauscht. Ob er auch beim künftigen Serienauto gestrichen wird, ist noch offen. |
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